Geschichten zu Ihrem Fahrzeug
Am 07. November 2009 habe ich in Berlin den TC4 Nr. 298 geholt.
Er ist einer von 4 umgebauten 325 tds/A mit einer sehr reichhaltigen, sinnvollen Sonderausstattungsliste wie beispielsweise Klimaautomatik, Sperrdifferential, Tempomat, Sportsitze in Teilleder etc..
Vom Neupreis gehört er sicherlich zu den 10 teuersten TC4.
Der Kauf als solches ist eine lange und spannende Geschichte:
Im Februar 2008 wurde die Nr. 298 erstmals über das Forum und etwas später auch über die einschlägigen Autobörsen im www angeboten, allerdings zu einem Preis, den niemand bereit war zu zahlen.
Ich habe mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen, aber wir wurden uns über den Kaufpreis nicht einig.
So verging die Zeit und es wurde Herbst.
Im Oktober 2008 war ich wegen eines anderen Projektes in Berlin und hatte etwas Zeit. Also fuhr ich die Adresse der Nr. 298 an, und tatsächlich: Das Auto stand vor der Tür. Ich konnte mir den Wagen allerdings nur von aussen anschauen, den Besitzer habe ich damals nicht kontaktiert, da ich wie gesagt wegen eines anderen Projektes in Berlin war und dieses Priorität hatte.
Aber ich hatte den Diesel zumindest äußerlich schon mal gesehen und wußte, daß es sich lohnen würde, weiter zu verhandeln.
So kam es dann, daß ich mich im Dezember 2008 mit dem TC4-Besitzer in Kassel treffen und das Auto ca. 50 km probefahren konnte.
Das Auto lief sehr gut, es machte sehr viel Spass, den kräftigen, sehr durchzugsstarken Diesel mit Automatikgetriebe zu fahren. Es fiel mir sehr schwer, wieder mit meinem lahmen 316er Coupé nach Hause zu fahren.
Über den Preis wurden wir uns wieder nicht einig, allerdings zeigte sich jetzt ein leichtes Entgegenkommen des Verkäufers.
So wurde es März 2009.
Nach langen und zähen Preisverhandlungen sind wir uns dann doch einig geworden.
Am 04. April 2009 bin ich mit dem ICE nach Berlin gereist, alles war von meiner Seite aus gut vorbereitet, im Gepäck waren gültige Kurzzeitkennzeichen. Ich hatte mit dem Besitzer vereinbart, daß er mich am Berliner Hauptbahnhof abholt. Als ich ankam, war er nicht da. Ich rief ihn an, er war sehr nervös und sagte mir, daß das Auto noch an seinem Standplatz in Oranienburg (ca. 80 Km nördlich Berlin) steht und nicht anspringt. Großes Rätselraten warum. Mittlerweile hatte er das Servicemobil des BMW-Notdienstes vor Ort. Nach ca. 5(!) Stunden vergeblicher Reparaturversuche bin ich dann frustriert und enttäuscht wieder mit dem Zug nach Hause gefahren.
Trotz dieser Enttäuschung blieb der Kontakt mit dem Verkäufer auch weiterhin bestehen.
Die Fehlersuche gestaltete sich sehr schwierig, es wurden einige Bauteile ausgetauscht, die für den Fehler in Frage kommen konnten.
Im Oktober 2009 war es dann endlich soweit, das Auto lief zuverlässig.
Jetzt folgte eine erneute Preisverhandlung, diese gestaltete sich aber lange nicht mehr so zäh wie die erste, wir wurden uns schnell einig.
So kam es dann, daß ich am 07. November nach Berlin gefahren bin...
Baur Stuttgart war mir schon als Schüler ein Begriff. Während der Aufbaujahre des DKW-Veteranen Club (später Auto Union Veteranen Club) Anfang der 70er Jahre befasste ich mich mit den Verbindungen von Baur mit den "Vier Ringen" (Auto-Union/DKW/Audi). So kam als erstes Fahrzeug aus der Baur-Produktion ein 58er 1000SP Coupe in meinen Besitz, später noch mal zwei Roadster.
Im Rahmen meiner BMW Sammelleidenschaft lag einer meiner Schwerpunkte bei der Frühgeschichte der Barockengel (501 Limousine), die Anfangs ebenfalls bei Baur gebaut wurden. 5 äußerst seltene Fahrzeuge der frühen Serie I (also noch bei Baur gebaut) halfen mir zusammen mit Ersatzteilliste Änderungen, Ausstattungen und Details dieser Modelle zu erkunden. Zwei davon sind nach wie vor in meinem Besitz.
Als i-Tüpfelchen meines Faibles für große Opel Fahrzeuge, die Sammlung umfasste alle je gebauten Kapitäne ab 1939 in
sämtlichen Karosserie und Motorversionen, erfreuten mich der Bitter CD 083 (heute Opel Werkssammlung) und 212.
Seit 10 Jahren bewege ich einen schwarzen 79er TC1 320-6,
der mir sehr viel Freude bereitet.
Liebe Community,
nach vielen intensiven Gesprächen und Verhandlungen, sowohl mit dem Verkäufer als auch mit den schweizer Zollbehörden, ist es mir im September 2008 gelungen, gemeinsam mit meinem Freund Dirk Nedderhoff den BITTER CD Nr. 312 in Zürich zu kaufen. Seitdem ist der Wagen im Osnabrücker Land daheim und erfreut uns mit seiner guten Qualität, seiner hinreissenden Karosserie-Linie und dem tollen V8-Sound.
Am 04.10.2008 wollten wir gemeinsam an unserem ersten BITTER-Treffen in Schwelm teilnehmen. Das Treffen stand unter dem Motto: 75 (Lebens-)Jahre Erich Bitter, 35 Jahre BITTER CD und 20 Jahre Bitter-Club. Da konnten wir nich fehlen und brachen gegen Mittag in Bad Essen auf.
Der Weg führte uns über die A1 an Münster vorbei südwärts, als wir zufällig auf Manfred Lierz in seinem TC2 trafen.
Natürlich haben wir gemeinsam sofort den nächsten Parkplatz angesteuert und uns erst einmal über schicke Karossen aus Stuttgart unterhalten, die keinen Stern tragen.
Die Wege des BAUR TC2 und des (BAUR) BITTER CD trennten sich dann wieder. Trotzdem ist es immer wieder schön und spannend, unter welchen Umständen man immer wieder Liebhaber klassicher Oldtimer und Youngtimer antrifft.
Wir würden gerne ein "100-Jahre-Treffen" besuchen und freuen uns auf regelmäßige Updates zur Organisation.
Beste Grüße
Jens Strebe
jens.strebe@bittercd.de
www.bittercd.de
Hallo,
vom Ausgangspunkt aus bin ich BMW-Fan, aus "Freude am Fahren". So fuhr ich als Firmenwagen schon lange Jahre BMW. Aus irgendeiner unüberlegten Idee war das dann mal im Jahre 2006 nicht so. Der neue Leasingvertrag war kein BMW. Und es kam, wie es kommen musste: grrrr. Der erste Wagen wurde gewandelt und der zweite fuhr dann auch mehr auf dem Abschlepper denn eigenständig auf der Strasse. grrrr. Das ist dann der Nachteil eines Leasingvertrages: rauskommen ist schwierig. So plagte mich der Frust und ich entschloss mich: es muss ein BMW her - und zwar sofort. Dieser sollte dann nicht viel Geld kosten, wäre nur für die Freizeit, nur zur "Freude am Fahren" und eigentlich auch nur für schön Wetter ...... *stöber in Netz* ..... Oh, ja, dachte ich spontan, als ich einen TC1 (BMW E21 320/6 aus 1978) entdeckte: die gab es ja auch mal, die Baur Cabrios. Mir persönlich haben sie (02 Targa, TC1 und TC2
) von der Aufmachung her immer schon gut gefallen. Das "kurze" hintere Seitenfenster brachte das gewisse Etwas.
Ohne tatsächlich zu wissen, welches Fieber diese Entscheidung in mir hervorrufen würde und welche Arbeit ich mir aufhalste, erwarb ich TC1 No38. Damals (August 2008) auch noch nicht wissend, dass es No38 ist.
Da das Fahrzeug mal von Polaris auf Maledivenblau umlackiert worden war - ohne allerdings den Motorraum etc. - sollte er neu lackiert werden.
Daraus ist eine Vollrestauration geworden, die wohl im kommenden Frühjahr (zu Mai 2009 in etwa) abgeschlossen sein soll:
http://50641.rapidforum.com/topic=105470450582
Mittlerweile habe ich zum sofortigen Fahren
Spaß an einem cosmosblauen TC2 gefunden und für weitere Projekte den TC1 4447 "gesichert".
Bereits heute freue ich mich auf ein echtes "Baur-Treffen" in 2010.
Bis dahin, Gruß Markus
Im Sommer 2004 war ich auf der Suche nach einem "alten" BMW mit wenig Kilometern auf dem Tacho. In EBAY fand ich dann 2 BMW E36 mit wenig Kilometern. Eine normale Limousine aus 1991 mit erst 29.000 km in Bochum und einen BAUR TC4 bei Weinheim mit 71.000 km. Ich vereinbarte eine Besichtigung – vormittags die Limousine und nachmittags das BAUR Top-Cabrio. Der TC4 sollte jedoch 3.000 Euro mehr kosten als die Limousine, aber das war es mir wert.
In Bochum fand ich dann die 320i Limousine in einem absoluten Neuzustand vor, der Auspuff, die Bremsen und sogar die Kupplung waren neu gemacht worden. Der Rentner, der in verkaufte, ging dann noch 1.000 Euro mit dem Preis runter. Somit war der TC4 jetzt 4.000 Euro teurer als die Limousine, und so kaufte ich in Bochum die Limousine. Zwar mit einem "weinenden Auge", da mir der TC4 lieber gewesen wäre; aber der Neuwagen-Zustand überzeugte mich. Somit sagte ich dem TC4 Eigentümer den Nachmittags-Termin ab und machte mich wieder auf den Heimweg.
3 Monate später fand ich den gleichen TC4 wieder in EBAY, diesmal jedoch mit einem um 3.000 Euro reduzierten Startpreis. Sofort vereinbarte ich einen Besichtigungstermin und schaute mir das Auto vor Ort genau an. Danach beschloss ich den Wagen zu ersteigern und die Limousine wieder zu verkaufen. Da ich der einzige Bieter war, erhielt ich dann am 2. November 2004 den Zuschlag und war damit Besitzer meines ersten BAUR TC4.
Als ich im Internet über BAUR recherchierte, fand ich heraus, dass vom BAUR TC4 nur 310 Stück gebaut worden sind. Da stand für mich fest: diesen Wagen will ich behalten. Und so kam dann eins zum anderen. Ich beschloss, den TC4 nur bei schönem Wetter zu fahren.
Noch immer ist es für mich ein nahezu perfekter Wagen mit hohem Nutzwert und günstigen Unterhaltskosten.
Mein Erstkontakt mit BAUR fand 1979 statt. Damals fuhr ich bei einem Mitschüler der Berufsschule öfter in einem OPEL Kadett Aero mit und Anfang der 80iger Jahre fuhr ich dann auch selbst einen Aero.

